gamescom 2016 – Angespielt: Dropzone

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    Liebe Community,


    in den Panzer gesetzt, angeschnallt und rein ins Weltraumvergnügen – so ähnlich könnte das Konzept vom Free2Play-Spiel Dropzone lauten. Intensive 15-Minuten-Matches im 1-gegen-1-Modus fordern dem Echtzeit-Strategen allerhand ab.


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    In schwierigem Terrain, in welchem Starcraft 2 und League of Legends Hausherren sind, versucht das Entwicklerstudio „Sparkypants“ fußzufassen. Seit 2011 wird an einem Spiel gearbeitet, welches den Mitbewerbern Paroli bieten soll. 15 Entwickler entwerfen, designen und programmieren ein Spiel, welches grafisch zwar nicht auf heutigem Top-Niveau, allerdings vom Strategielevel gigantisch ist. Auf der gamescom hatte ich dank Sparkypants einen Beta-Key bekommen, um das Spiel in aller Ruhe zu Hause antesten und nun berichten zu können. Danke dafür erst einmal an dieser Stelle!


    Als erstes empfehle ich, dass man sich den Trailer anschaut, um den kommenden Text etwas besser zu verstehen: Klick mich


    Das Spielkonzept:
    Um das Spiel spannend zu machen, werden kurze, knackige Matches mit einer Dauer von 15 Minuten gespielt. Doch das Spiel beginnt schon vor dem eigentlichen Match. Jeder Spieler muss entscheiden, welche drei „Rigs“ (panzerähnliche Fahrzeuge) in welcher Reihenfolge gespielt werden sollen. Hiernach werden diese Rigs noch indivuell aufgewertet, so dass spannende, sehenswerte Spiele garantiert sind. Nachdem die Rigs ausgewählt und ausgestattet wurden, muss noch festgelegt werden, welches Rig später auf welcher Taste zu finden ist. Dies geschieht grafisch schön animiert in einer Art „Auswahlverfahren“. Der erste gewählte Panzer geht auf die Taste 1, der zweite auf die Taste 2 usw. Jedes Rig hat spezifische Fähigkeiten, welche sich teilweise aus der jeweiligen Konfiguration ergeben.


    Ziel des Spiels ist es, „Cores“ hochzuladen – um, wie immer, die Welt zu retten. Aber Achtung: Es kann immer nur von einem Rig von einem der beiden Teams ein Core hochgeladen werden. Spannung und Kämpfe sind hier an der Tagesordnung, um den Fortschritt des Gegners zu verhindern. Doch auch wer weniger kämpfen will, kommt auf seine Kosten! Durch sekundäre Ziele kann man ebenfalls Uploadpunkte gutgeschrieben bekommen. Sei es durch das Einnehmen von bestimmten Punkten, einer bestimmten Anzahl abgeschossener Mobs, welche sich auf der Map herumtreiben, oder dem Töten von Bossen von herumlaufenden Mobs, welche mit jedem Tod stärker werden.



    Das Spiel beginnt …
    Der Timer läuft, die Uhr zeigt 15 Minuten. Was tue ich jetzt? Suche ich gleich einen Mobhaufen, zerlege ihn und bringe den ersten Core in die Mitte vom Spielfeld? Entdecke ich eine Basis, um einen Teil der Map sehen zu können? Zerlege ich gleich erstmal die 3 gegnerischen Rigs, um 30 Sekunden Ruhe zu haben? Jeder Rig bekommt übrigens eine Zeitstrafe von 30 Sekunden bis zum nächsten Spawn, nachdem er abgeschossen wurde.


    Mitten im Spiel – Taktik ist angesagt!
    Ich liege im Spiel gegen meinen Messegegner zurück – zwei Cores hat der Gegner schon Vorsprung und seine Rigs haben inzwischen auch schon eine höhere Ausbaustufe erreicht, welche man durch Erfahrung bekommt. Durch einen praktischen „wähle alle Fahrzeuge aus“-Modus, welcher direkt neben den einzelnen Fahrzeugtasten liegt, markiere ich blitzschnell alle Rigs und schicke sie zu einem besonders starken Mobhaufen. Ich weiß, dass dieser bereits zweimal getötet wurde, also nun sehr stark ist und wohl 2–4 Cores geben wird. Moment. Ich habe nur 3 Fahrzeuge, die jeweils einen Core transportieren können. Auch hieran hat Sparkypants gedacht. In einem kleinen eigenen Bereich kann man die Cores ablegen, ohne dass sie geklaut werden können. Mob-Nest zerlegt, Cores gelagert, Cores hochgeladen. Das Spiel steht wieder zu meinen Gunsten. Nur eines von vielen Beispielen, was in Dropzone passieren kann.



    Fazit:
    Nach zwei Matches ist mir klar: Dieses Spiel könnte tatsächlich den Hausherren Konkurrenz machen! Auch die ESL hat dies bereits erkannt und bietet bald schon das erste größere Dropzone-Turnier an. Packende, fordernde Matches, reduzierte Echtzeitstrategie und Moba-Elemente im Spiel. Eine interessante Mischung, welche zwar Einarbeitung der Spieler benötigt, aber sowohl eine lange Lernkurve bietet, als auch taktische Tiefe. Die Aussage des Entwicklerteams, dass jedes kaufbare Item erspielt werden kann, gibt dem Spiel gleich eine positive Note.


    Kurz: Empfehlenswert!
    An dieser Stelle möchte ich noch einmal meinen Dank an Sparkypants aussprechen, welche mir einen besonders intensiven Test mit Coach, Einleitung, persönlichem Beta-Key und außerordentlich langer Testzeit zur Verfügung gestellt haben! :thumbup:


    Dropzone selber anspielen?
    Auf der gamescom in Halle 6 möglich.



    Schaut euch auch gerne unsere Auftritte auf Twitter und Instagram an, wo wir regelmäßig live berichten werden. Zusätzlich bereiten wir einige Videos vor – auf Youtube wird es also bald Eindrücke zum Anschauen und Miterleben geben!


    Wir sehen uns auf der gamescom
    Eure GW2Community

  • Achtung! Stivie , Taishou und ich haben für euch Betakeys klargemacht.


    Ihr wollt einen haben und das Spiel selber testen? Dann kommentiert hier unter diesem Post und ihr bekommt einen. (Limitiert, solange der Vorrat reicht.)

  • Ich bin sehr auf darauf gespannt, ob das Spiel auch in der ESL einschlagen wird. Erste Teams scheinen sich ja schon zu bilden.


    Über einen Beta-Key würde ich mich sehr freuen ! :)

  • Es hat im eSport natürlich harte Konkurrenz sieht aber spannend genug um es zu schaffen.


    Würde mich sehr über einen Key freuen.