gamescom 2019 – Angespielt: Dark Envoy

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    Liebe Community,


    normales Rollenspiel findet Ihr langweilig? Wie wäre es mit einem „Tactical RPG“ wie Dark Envoy von Event Horizon? Echtzeit-Vorbereitungen auf Kämpfe sowie Entscheidungen, welche die ganze Spielwelt beeinflussen, sind nur zwei Punkte, die dieses Spiel spannend machen. Alte RPG-Tugenden möchten die Entwickler über Bord werfen und ein „neues Erlebnis“ für den Spieler schaffen.

    Lumiku und ich durften uns auf der gamescom eine Alpha-Version des Spiels anschauen.

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    Ein (bisher) schnell programmiertes Spiel, das Spaß macht!

    Wir beginnen die Unterhaltung mit einem der Entwickler und schnell wird uns klar, dass hier Erinnerungen an Divinity, XCOM, FTL, Mass Effect oder Dragon Age wach werden: ein RPG, das zwar klassische Elemente hat, aber bewusst auf sehr taktische Kämpfe geht. Laut Aussage des Entwicklers ist das Studio sehr stolz, bisher nur 9 Monate für die Entwicklung des Spiels gebraucht zu haben. Spannend: Die Umgebung kann einfach gleich mit zerstört und so in die Taktik einbezogen werden.

    Auch ein Multiplayer-Modus ist geplant, somit können Strategien später auch gemeinsam mit Freunden geschmiedet werden.


    Ein tiefgreifendes Charakter- und Kampfsystem

    Nach einer kurzen Einführung in Charakterklassen und das Kampfsystem lernen wir die fünf Charakterklassen etwas genauer kennen, die sich gegenseitig kontern können (Stein-Schere-Papier-Prinzip). Dies stellt für uns ein sehr durchdachtes System dar. Einerseits gibt es beispielsweise die Ninja-Klasse, die Wächter in kürzester Zeit ausschaltet, selber aber wiederum einem Gunslinger haushoch unterlegen ist.

    Wir beginnen das Spiel und laufen durch eine Karte, die mehrere Abzweigungen, Höhen und Tiefen hat. Auch typische Rollenspiel-Elemente, wie einen „Bergbonus“ oder RNG, wurden selbstverständlich dabei berücksichtigt. Nachdem wir in Echtzeit auf eine Gegnergruppe gestoßen sind, wechselt das Spiel in einen rundenbasierten Modus und wir beginnen, uns auf den Kampf vorzubereiten. Aktionspunkte, Mana und eine Schadensanzahl, welche teilweise „ausgewürfelt“ wird, gefallen uns sehr. Dies bringt Glück und Taktik in das Gefecht und man kann nicht nur nach „Schema F“ vorgehen.


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    Durchdachte Benutzeroberfläche

    Im Gefecht werden uns die eigenen Möglichkeiten wie Skills oder eigene Lebenspunkte nicht nur am unteren Bildschirmrand angezeigt. Zusätlich erhalten wir – dynamisch – Informationen über die Gegner und die Auswirkung des eigenen Angriffs eingeblendet, sobald man eine Fähigkeit auswählt und mit dem Joystick über den Gegner fährt.

    Sind wir nicht in einem Kampf, ist die Oberfläche sehr aufgeräumt und man sieht nur links die Charaktere aufgelistet. Apropos Charaktere: Warum sind unsere Figuren plötzlich halb unsichtbar? Einfach erklärt: Die Klassenfertigkeit des Assasinen erlaubt uns zu schleichen. Somit sieht der Gegner uns nur auf sehr kurze Distanz. Dies wird in der Spieloberfläche ebenfalls gut dargestellt.


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    Unser Fazit

    Dark Envoy ist ein etwas anderes Spiel als die klassischen Spiele der großen Publisher, jedoch kommt schnell Spielspaß auf. Zwar werden Taktikfehler schnell bestraft, aber generell überzeugt uns die taktische Tiefe des Titels. Leider erscheint Dark Envoy auf Steam erst Ende 2020, bis dahin wird das Spiel hoffentlich noch um einige weitere spannende Features erweitert!


    Bis bald

    Euer GW2Community-gamescom-Team


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    Projektkoordinator Öffentlichkeitsarbeit


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