Tyria News vom 19.02.15

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    Königintal


    Veteranen Troll leidet an Depressionen Früher ein waschechter Champion, der gut besucht und heiß begehrt war, ist er heute nur noch ein vereinsamter Veteran, für den sich keiner interessiert. Der Troll im Königintal hat wahrlich bessere Zeiten erlebt und das macht sich nun auch bemerkbar. Einige aufstrebende Helden hatten versucht, den Troll aus seinem Versteck zu locken, indem sie den Troll-Runenstein aufnahmen. Doch anschließend warteten sie vergeblich auf sein Erscheinen. Stattdessen konnte nur ein leises Jammern vernommen werden. Daraufhin kontaktierten die Helden sofort den Notruf. Ein Arzt untersuchte den Troll, der sich nicht einmal zur Wehr setzte, und kam zu dem Schluss, dass er aufgrund der Herabstufung seiner Gefahrenklasse, vom Champion zum Veteran, in den letzten Wochen zunehmend depressiv geworden sein muss. Auch die viel zu geringe Sonneneinstrahlung in seiner Höhle könnte die Depression begünstigen, so der Notarzt. Früher stellte dieser Punkt kein Problem dar, weil der Troll es liebte, sich in der Fluoreszenz zerschmetterter Raupen zu wälzen. Doch durch das geringe Besucheraufkommen fehlt es nun auch an ausreichend Raupenmetzelei. Wie ihm geholfen werden kann, ist unklar. Die Höhle verlässt er nicht und selbst wenn, würde das wohl auch keinen Unterscheid ergeben, denn er ist an der Gefahrenherabstufung geradezu zerbrochen, sagte der Arzt. Das werde man nicht ohne Weiteres behandeln können. Nach einer Lösung des Problems wird nun eifrig gesucht.



    Tyria


    Untersuchungen zu mysteriösen Phänomenen


    Eine Versuchsreihe hat begonnen, bei der in verschiedenen Tests herausgefunden werden soll, wieso es bei unseren Helden Tyrias immer wieder dazu kommt, dass diese plötzlich verschwinden oder gar unansprechbar werden und ohne ersichtlichen Grund gegen Wände rennen – und das teilweise über Stunden hinweg. Auf einem mit Asura-Detektoren gut ausgestatteten Testgelände wurden 22 Versuchshelden, bei denen mindestens eines der Phänomene bereits aufgetreten war, verschiedensten Situationen ausgesetzt. So ließ man einen Probanden beispielsweise still und ohne jede Regung in einem abgetrennten Bereich ausharren. In einem anderen Versuch wurden 3 Testpersonen mit 100 Skritt in einen Asura-Verhaltens-Kontroll-Container (AVKC) gesperrt, um herauszufinden, ob das Phänomen „Verschwinden“ durch die Überfüllung eines Bereiches ausgelöst werden kann. Der Versuch musste aufgrund eines Zwischenfalls jedoch vorzeitig abgebrochen werden, da sich offenbar eine der Testpersonen durch den akuten Platzmangel zu nah am Beutebeutel eines Skritt befand. Der Skritt missinterpretierte die Situation und brachte mit seinem lauten Ausruf „Finger weg vom Glänzigen“ die Lage zum Eskalieren.Daraufhin attackierten 100 aufgebrachte Skritt, die völlig perplexen Testpersonen. Nur durch die geistesgegenwärtige Reaktion der anwesenden Asura-Forscher, konnte Schlimmeres verhindert werden. Ob die Tests schon Aufschlüsse zu den Phänomen geben konnten, wurde nicht verraten. Klar scheint im Augenblick wohl nur, dass die Versuche noch eine lange Zeit in Anspruch nehmen werden.



    Konsum Check


    Karmabanner mit Erdbeergeschmack


    Nach einer intensiven Kundenumfrage zu Verbesserungsvorschlägen und Wünschen der Konsumenten hat sich herausgestellt, dass der fade Beigeschmack, den die Karmabanner nach ihrer Nutzung hinterlassen, scheinbar ein großes Manko darstellt. Man nutze dann doch lieber den hauseigenen Gilden-Karmabonus, bei dem auf die Verwendung eines Banners verzichtet werden kann. So ist es zum Beispiel beim 24-Stunden-Buff der Fall. Die Hersteller reagierten unverzüglich und stellten nun das Karmabanner „Super Delicious“ vor. Man nutzt das Banner wie gewohnt und sofort darauf macht sich ein fruchtig-leichter Erdbeerhauch im Mund breit. Dieser Effekt soll nach Herstellerangaben etwas 15 Minuten anhalten und dann langsam abklingen. Bei Verwendung mit anderen Bannern kann es jedoch zu leichten Abweichungen vom Erdbeergeschmack kommen, wie der Hersteller einräumt. Eine Probandin formulierte diese Aussage in einem Interview wesentlich deutlicher: „Erst schleckst du an einem wirklich leckeren Karmabanner und bist von dieser fluffigen Erdbeerwolke in deinem Mund verzückt, und dann grabbelst du das Erfahrungsbanner an und plötzlich willst du dir deine Zunge mit bloßen Händen ausreißen, weil du glaubst, Modniir Ulgoth hätte dir in den Hals gesch…“ Der Hersteller verspricht, man werde auch dafür schnell eine Lösung finden, und bittet um ein wenig Geduld. Fazit: Gutes Produkt, das tut, was es soll … steckt aber noch in den Kinderschuhen.