Beiträge von Schlummi

    Ist Gewöhnungssache. Die ganze Asura-Technik ist auch vielen sauer aufgestoßen, weil es eben keine klassische "realistische" Fantasy mit Druiden, Drachen und Rittern mehr ist.


    Hinter FF14 steckt meines Wissens, wie hinter allen Final Fantasy Teilen, Squaresoft bzw. nun Square Enix. Die sind ein RPG Spezialist. Ohne FF14 je gespielt zu haben würde ich davon ausgehen, dass Square auch in einem MMO sehr genau weiß, was sie tun. Das sind Profis, die seit ~35 Jahren ihr Geld damit verdienen eine gute Geschichte zu erzählen und einen Top-Titel nach dem nächsten rausgehauen haben. Da kann Anet schwer mithalten, Square hat Heimvorteil was Story angeht, viel mehr Erfahrung mit Videospielen - und finanziell steht Square wahrscheinlich auch erheblich besser da.


    Zumal Square auch auf einer ganzen Reihe an Anime drauf steht. Wieviel der Spieleentwickler Square damit zu tun hat sei dahingestellt, aber man wird mindestens über einen kurzen Draht zu den Anime-Machern verfügen. Square steht u.a. für Fullmetal Alchemist, was eines der populärsten und höchstbewertesten Anime ist.


    GW2 ist ja im Grunde sogar ein Erstlingswerk, da man ganz bewusst keine Weiterentwicklung von GW1 erstellt hat, sondern ein neues Spiel mit ganz anderen Spielprinzip. Dafür hat sich GW2 wirklich sehr wacker geschlagen. Die Frage ist eher, was die Zukunft bringt. So langsam müsste Anet ankündigen wie es weitergehen soll. LS6 nach LS5? Erweiterung? GW3? Was ganz anderes?

    Ich habe nie verstanden, warum Anet unterschiedliche Spielerzahlen pro Server zulässt. Unausgewogene Matchups gibt es doch seit 2012. Schon immer wurden Matchups im wesentlichen dadurch entschieden, wer mehr Spieler online hat. Damals eher nachts, neuerdings nun halt rund um die Uhr.


    Verlinken, Allianzen, alles schön und gut. Aber es wird trotzdem weiterhin 100 Spieler gegen 10 Spieler Zeiten geben. Das ist weder fair, noch spannend, noch spaßig. Für alle Seiten. Das WvW System funktioniert so, wie es aktuell ist, nur, wenn alle Seiten auf allen Karten Warteschlagen haben.

    Solange wie sich Anet nicht traut das eigentlichen Problem zu reparieren, solange bleibt es ein rumdoktoren an Symptomen.

    ch komme mit der Geisteshaltung echt nicht mehr mit. Aber das ist wahrscheinlich auch besser so.

    Das sind zwei verschiedene Punkte: 1.) GW2 hat die Spieler darauf trainiert alles jetzt und sofort zu bekommen. Inhalte auf die man längerfristig hinspielen muss sind sehr selten und meist nur in "hardcorespielerinhalten" wie Raids, WvW oder PVP vertreten. Von jetzt auf plötzlich ein "auf etwas hinarbeiten" in die casual Spielinhalte zu werfen ist daher ungewohnt.


    2.) GW2 wurde als MMO beworben. Damit verbinden die meisten eher RPG-artige Spiele. Die Spielerbasis von (MMO)RPGs ist eher nicht aktionorientiert oder für Geschicklichkeitsspiele zu haben. Auch wenn es Überschneidungen gibt, wie Spieler die Dragonage und Battlefield spielen.

    GW2 spricht vom Marketing/Aufmachung her teils die falschen Zielgruppen an. 2012 gabs von diesen "falsch angesprochenen" Gruppen auch noch erhebliche Unmutsbekundungen, aber mittlerweile sind die meisten abgewandert. Spieler wie der verlinkte sind idR. Überreste. Warum man sich GW2 weiterhin antut, obwohl man nicht zur Zielgruppe von GW2 gehört, sei dahingestellt.


    Der Spieler hatte sich früher geäußert, dass er große Schwierigkeiten hat Storyinhalte überhaupt zu schaffen. Ich kenne das auch aus meinem Spielumfeld. Es gibt nicht wenige Spieler, die mit den ganzen Geschicklichkeitseinlagen erhebliche Schwierigkeiten haben und z.b. alles "facetanken", da sie nicht gut dodgen können oder nicht rechtzeitig aus Kreisen herauskommen. Sowohl in Dungeons, als auch Storyinhalten und open-world Inhalten. Natürlich ist es frustrierend in einem Bosskampf zehn mal zu sterben. Warum man dann weiter GW2 spielt verstehe ich aber nicht.


    MMO ist ein weiter Begriff und bedeutet im Grunde nicht mehr als "viele Spieler auf einem Haufen". Spiele wie Battlefield könnte man wohl auch als MMO einstufen. Der rundenbasierte RPG Spieler ist nicht unbedingt die Zielgruppe von GW2. GW2s Spielgeschehen ist sehr dicht an, um nicht zu sagen nahezu identisch, mit Spielen wie Ratchet und Clank. Die aber als Jump'n Run vermarktet werden.

    Bosse die auf dem Boden stampfen und man muss dann über die Schockwellen hüpfen sind ein ganz klassisches Jump'n Run Design. Oder nennen sich Tequatl bzw. molten duo.

    @Zack Zack:

    Es gibt nicht "den" Spieler. HoT war für open world Spieler die Großevents lieben super. Für alle anderen weniger.

    Für viele Spieler ist HoT zu schwer. "Kleingruppenspieler" sind leer ausgegangen. Es gab keine neuen Dungeons.


    Spieler sind unterschiedlich. Deswegen gibt es meist verschiedenartige Spielinhalte.

    HoT: 4 "Meta-Events" Karten und Raids. HoT ist eine hochspezialisierte Erweiterung, die eine kleine hochspezialisierte Zielgruppe hat. Man hätte genauso eine Meta-Event Karte haben können, 20 einfache Erkundungskarten, 5 neue Dungeons, neue Gildenmissionen usw. für Teamspieler und 1 Raid für Elitespieler. Damit für jeden was dabei ist und nicht nur für den Tarir Multiloot-farmer.


    Logg dich nachts um 2 ins WvW und schau was in den Wüstengrenzlanden los ist. Die Laufwege sind zu lang, die Keeps sind schwer zu verteidigen - falls der Gegner überhaupt die Türen öffnet und sich nicht gleich reinglitcht. Oder er keinen Roller hat, weil der ja ohnehin die Wände auf hat bevor überhaupt wer vor Ort sein kann. Schau dir an was in der Wüste an Deff in den Türmen und Festen steht: nichts. Selbst die Mittelfestung ist schlechter ausgebaut als manch ein Turm auf den Alpinen.

    Wüste ist für viele Spieler gebaut worden. Demnach taugt sie um 20 Uhr oder zum reset was. Aber 20 von 24 Stunden am Tag gibt es keine Warteschlangen, keinen Kommander. Wüste kann man mit einer handvoll Spieler kaum sinnvoll bespielen. Die Karte hätte 2012 im Spiel sein müssen und 2015 durch Alpine ersetzt werden müssen, nicht andersrum. Weder gibts da viele Zergfights, noch groß Verteidigungs- oder Angriffschlachten, oder Kleingruppenaktionen. Wüste ist eher die Karte, auf die man springt um mit 5 Leute+Roller eine ganze Karte samt drei Festen zu drehen ohne auch nur einen Gegner sehen zu müssen.


    Der Mount ist viel zu stark und schadet dem WvW. Kannst genauso einen Knopf einführen "tötet alle Gegner auf der Map". Würde auch jeder nutzen, wäre trotzdem blöd. Der Mount hat Mängel:

    -Laufgeschwindigkeit darf nicht schneller als zu Fuß sein

    -jumps

    -dodges

    -health

    -CC

    -finisher auf downed

    Kann man alles wegpatchen, aber was bleibt dann vom Mount?


    Die Kritik am Mount würde ÜBERALL geäußert. Auf reddit, in den offiziellen Foren usw. Anet hätte VORHER mit den verschiedenen WvW Spielergruppen (siehe oben: nicht alle Spieler sind gleich) reden müssen. Es würde detailliert und begründet kritisiert. Nicht immer, sicherlich. Es geht nicht um "alles scheiße", sondern um z.b. die Kritik an der Bewegungsgeschwindigkeit. Für Zergfights stellt der Mount andere Herausforderungen dar, als für die drei Flussufer Spieler die noch nach 22 Uhr im WvW sind. Man braucht kein Genie zu sein, um zu erkennen, dass der Mount einen zahlmäßig überlegenen Gegner sogar noch einen Vorteil verschafft. Es ist nun schwerer die eigene Mittelfestung auf den Homes zurückzuerobern, weil der gegnerische Zerg schneller vor Ort ist. Man kann größere Gebiete kontrollieren als man es nur "mit Fußtruppen" gekonnt hätte. WvW krankt seit Release an unausgeglichenen Spielerzahlen und der Mount macht es schlimmer. Gute Arbeit Arena-Net!

    WvW ist für Neulinge unübersichtlich, sie haben Schwierigkeiten am Kommi dran zu bleiben. Ein Neuling, der naturgemäß keinen Mount hat, kann einpacken. Wurde alles detailiert diskutiert. Ist für dich aber "geheule".


    Und genau da triffst du den Nagel uuffnn Kopf. DU vermutest und machst damit das selbe wie alle die son MIST vermuten Ihr verunsichert damit die Spielerschaft und nix anderes und genau deswegen habe Ich gesagt wartet ab.

    Spekulationen entstehen wenn es keine Informationen gibt. Nicht ich verunsichere die Spielerschaft, Anet macht es. Eine klare Ansage und wir wüssten wodran wir sind.

    Ist schon Süß, natürlich wenn die Spielerschaft alles irgendwie nicht annimmt und jammert alles wäre Schlecht, dann passt da auch nischt.

    [....]

    Ja aber wieso sollte es mich als GW2 Spieler interssieren, denn weder hat man Einfluss darauf noch hat es irgendein belang für meinen Spielspaß. [...] Solang GW2 läuft spielen es Leute und wenn es weg ist, Ja dann sucht man sich was neues....

    Du machst es dir reichlich bequem damit zu sagen, dass die GW2 Spieler eh alles nur rumheulende Idioten sind. Manchmal hat die Spielerschaft schon Ahnung vom Spiel, problematisch ist es eher die gerechtfertige Kritik von der ungerechtfertigen zu trennen. Deswegen ist es so wichtig mit den Spielern zu reden, statt ihnen einfach ungefragt Murk vorzusetzen wie im WvW.


    Nicht jedem ist GW2 völlig egal. Manche Spieler haben viel Zeit investiert und mögen das Spiel. Für solche Spieler wäre es schon ein Verlust, wenn die GW2 Server abgestellt werden. Daher interessiert manche schon, ob Arena-Net überhaupt eine Zukunft hat, oder deren Schließung eigentlich schon beschlossene Sache ist. Die Aussage von Z oben kam u.a. zustande, weil Spieler wissen wollten wie es weitergeht. Da dieser Frage ausgewichen wurde, vermute ich eher ungute News zumindest für GW2.

    Deswegen bezog ich mich auch explizit auf (Zitat): "Inhalte wie Raids, Dungeons, WvW, Gildenmissionen, also etwas mit hohem Wiederspielwert."

    PVP zählt auch dazu. Derartiger Content fehlt in GW2. Gilden haben wenig zu tun, Communities wie die europäische GW2Community machen dicht.


    Gerade die WvW Community ist der Inbegriff für eine von Arena-Net ignorierte Vielspieler-Community, ähnlich wie die alte Dungeon-Community. Ich stecke nun nicht 100%ig im WvW drin, aber offensichtlich haben weder die Wüstengrenzlande noch der neue Mount Begeisterungsstürme entfacht. Die Reaktionen waren eher "löscht den Scheiß". Wüstengrenzlande werden kaum bespielt. Weder gibt es nennenswerte Fights noch ist in den Randzeiten Betrieb. Bestenfalls wird nachts mit einem Moped und drei Leuten die halbe Karte gedreht, weil kein Gegner Lust hat auf der Karte zu verteidigen. Auf den alten Grenzlanden ist ein Vielfaches an Betrieb. Geht mir übrigens auch so, wenn Wüste Home ist, dann spiel ich viel weniger auf Home.



    Zitat

    Zum anderen ob A-Net neue Games macht oder nicht, ist für den GW2 - Spieler kaum von Interesse, wenn es mit A-Net zuende geht dann auch mit GW2

    Tja, man könnte annehmen, dass genau deswegen neue Games von Interesse sind. Kurz gesagt: wenn Anet 2020 Insolvenz anmeldet, dann geht das auch GW2 Spieler was an. Hat Anet bis dahin einen neuen Titel draußen und schwimmt im Geld, dann wird GW2 wohl noch weiterlaufen.

    Und das hat rein nix damit zu tun ob ein Unternehmen Leute einstellt, Projekte schrottet und Leute entlässt. Das sind die allgemeinem Probleme mit den alle Games kämpfen. Denn die Spieler sind doch immer gleich, viel zu viele werden viel zuschnell ungeduldig und meckern.

    Das gab, gibt und wird es immer geben.

    Es sind verschiedene Probleme:


    • Anet ist unglaublich langsam in der Content-Erstellung. Die bisheringen Erweiterungen kamen beide sehr spät und waren nicht sehr umfangreich. Zum Vergleich: die GW1 Erweiterungen hatten in etwa den Umfang des Hauptspiels und kamen ca. einmal im Jahr.
    • Veteranen und Vielspieler spielen anders und andere Spielinhalte als Casuals. Beispielsweise ibeschäftigt die die Living Story einen Veteranen ca. 2 std alle drei Monate, das ist nicht genug. Ein Casual der nur eine Stunde im Monat spielt ist damit ausreichend beschäftigt. Für "Langzeitspieler" braucht ein Spiel andere Inhalte und auch Spielziele. Inhalte wie Raids, Dungeons, WvW, Gildenmissionen, also etwas mit hohem Wiederspielwert. Oftmals sind das Gruppeninhalte die eine gewisse Koordination/Absprache erfordern. Eigentlich reicht ein Blick in Gildenwerbung: viele Gilden werben mit Fraktalen, Dungeons, Gildenmissionen und teils auch mit Raids. Story wird oft alleine gespielt. Die "soziale Interaktion", gemeinsames spielen, erzeugt eine gewisse Abwechslung, auch wenn die eigentlichen Spielinhalte garnichtmal so super toll sind. Ein gutes Beispiel ist hier auch der dreiköpfige Wurm, der nach wie vor die GW2Community beschäftigt, obwohl uralt und zigmal wiederholt.
    • Erfolgreiche weitere Arena-Net Titel wären sehr wichtig für Arena-Net gewesen. Kaum jemand kauft ein 7 Jahre altes Spiel. Es gibt neuere Titel. GW2 ist uralt und die Lebensdauer begrenzt. Die Spielerzahlen werden weiter schrumpfen, die Umsätze sinken - außer man presst die Spieler mehr aus. Wenn Anet nicht jährlich Entwickler entlassen will, bis sie auf 20 Entwickler runtergeschrumpft sind, dann braucht Arena-Net neue Einnahmen. Die neuen Projekte hätten mittlerweile schon fertig und Geld verdienen müssen. Wenn beispielsweise ein "Guild Wars mobile" 2018 releast worden wäre, dann hätte es bei Anet vermutlich keine Entlassungen geben müssen. Es stellt sich auch die Frage warum um Himmels willen man ausgerechnet mehrere alternative Projekte im Feuer hatte. Wenn man mit einem schon überfordert ist und es nicht fertig bekommt. All das spricht für Managementfehler. Als NC-SOFT würde ich Arena-Net nun an die sehr kurze Kette legen und selbst stark lenkend eingreifen.

    Gerade den letzten Punkt beantworten Z mit seinem Statement überhaupt nicht. Es wird auch keine 20 Karten, 10 Dungeons, 2 Raids Erweiterung angekündigt. Durchaus denkbar, dass PoF sogar die letzte Erweiterung für GW2 war. Alle paar Monate eine neue Map mit ein bisschen Story: ob das ausreicht? das bedeutet doch: "wir machen weiter wie bisher" - aber was ist Anets Plan für die Zukunft?


    Ich tippe auf ein mobile Game, während man GW2 mit der LS weiter am laufen hält. Pure Spekulation, weil Anet eben nichts sagt. Sonderlich transparent ist die Ansagen oben leider nicht. Weder wurde eine Erweiterung angekündigt, noch neue Games. Im Grunde steht da nur, dasss Anet weiterhin die LS liefert und es auch abseits der reinen LS noch ein paar kleinere Projekte wie neue Itemsinks geben wird. "Visionäre" Projekte/Inhalte fehlen völlig.

    Aufgestiegene Ausrüstung hat höhere Stats als exotisch. Bisher gibt es nur exotische Upgrades. Die exotischen Upgrades erfordern auch nur level 60. Während exotisches Rüstung und Waffen level 80 erfordern - und ca. 15% niedrigeren Schadensoutput haben als aufgestiegene oder legendäre Ausrüstung.


    Es würde mich sehr wundern, aber auch positiv überraschen, wenn die neuen legendären Upgrades die gleichen Stats wie die bisherigen Upgrades haben.

    Das hat Anet damals schon bei der aufgestiegenen Ausrüstung nicht so gehandhabt.

    Anet meint mit vertikaler Progression höhere Level, höhere Stats, mehr Schaden usw.

    Also z.b. eine Erhöhung des maximalen Levels mit einer Erweiterung oder eine neue bessere Itemstufe die 20% mehr Schaden macht als aufgestiegenes.

    Dafür kann sich die GW-Spielerbasis seit 2005 nicht so recht erwärmen. ;)


    Mit horizontaler Progression meint Anet die "Erhöhung der Möglichkeiten", also mehr Auswahl. Z.b. durch Spezialisierungen. Den Waldi kannst du nun als DPS und als Heiler spielen. Anet zählt dazu auch Fähigkeiten wie gleiten, wodurch du zwar Zugriff auf neue Gebiete usw. erhalten kannst - es macht dich aber nicht stärker, erhöht dein Level nicht.


    Jetzt handelt es sich bei dem Text oben um Marketing. Ebenso wie Anets Manifesto von 2010. Wir haben durchaus Grind für ein bessere Ausrüstung, siehe aufgestiegene Ausrüstung. Auch in jüngerer Zeit kamen höhere Stats durch Grind, z.b. in den Fraktalen (potions+titel) hinzu. Im WvW ist der neue Mount ebenso eine "Stat-Erhöhung", eine vertikale Progression, keine horizontale. Ein Spieler ohne Mount ist langsamer, wäre der Mount gleichschnell wie Spieler mit Speedbuff sähe es anders aus - ist er aber nicht.

    Daher muss man die Aussage etwas mit Vorsicht genießen. Sie soll wohl bedeuten, dass Anet weiterhin keine höheren max. Level oder neue Itemstufen mit 50% mehr Schaden einführt. Allerdings ist wohl davon auszugehen, dass die legendären Runen oder Kochen 500, ähnlich wie bei aufgestiegener Ausrüstung, einen kleinen Vorteil mitbringen. Also z.b. 5% mehr Schaden oder ähnliches.

    Viel Marketingssprech und wenig Neues. Eine Einstellung der lebendigen Geschichte war nicht zu erwarten. Die wirds also weiterhin geben. Sehr viel mehr wesentliches steht da im Grunde nicht.


    Der Rest ist eher "maintainance" wie neue Itemsinks durch Handwerksberufe. Für den aktiven Spieler sicher ganz ok, allen anderen kann es im Grunde egal sein. "Was zu spielen", reale interessante Spielinhalte, fehlen in den Ankündigungen weitgehend, außer altbekanntem.

    Man darf jetzt nicht alle offiziellen Statements für bare Münze nehmen. Anet und NCsoft werden beide ein Interesse dadran haben in der Öffentlichkeit vernünftig dazustehen und ihren Goldesel GW2 nicht kaputt zu machen.


    Nüchtern formuliert ist GW2 ein Auslaufmodell. Ein paar Jahre wird es noch gute Ergebnisse liefern, aber was dann? Man wird daher mit Sicherheit nicht alle anderen Projekte eingestellt haben, sondern nur die Problemfälle. NCsoft spricht ja sogar explizit von einer besseren Aufstellung für die Zukunft. Nur mit alten Titeln ist man für die Zukunft schlecht aufgestellt.


    Man wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Anet weiterhin mindestens ein Zukunftsprojekt verfolgen.



    Wenn "zuviele" Entwickler offiziell an GW2 arbeiten sehen GW2s Ergebnisse auch nicht mehr gut aus. Klang ja durchaus an, dass Entwickler vom GW2 Team abgezogen wurden um anderswo auszuhelfen. Um das exemplarisch grob vereinfacht darzustellen:

    GW2 liegt irgendwo bei 60 Millionen € an Einnahmen. Es ist dann schon ein Unterschied ob diese Summe von einem 300er Team eingespielt wurde (~200.000€/pro kopf) oder von einem 150er (400.000€/pro Kopf). Ich denke das veranschaulicht ganz gut, wie immens sich die Teamgröße auf die offiziellen Zahlen auswirken. Noch deutlicher wird der Unterschied wenn man die Kosten pro Mitarbeiter auch noch berücksichtigt. Die sind mir unbekannt, NCsoft wird sie kennen. Ob diese Mitarbeiter intern dann an völlig anderen Projekten arbeiten ist nicht NCsofts Problem oder Verschulden. Ich bin geneigt die Schuld an der ganzen Misere bei Arena-Net zu suchen. Irgendwo scheint ja bisher nichts vorzeigbares bei herumgekommen zu sein und irgendwann dreht jeder Geldgeber den Hahn zu.

    Gibt seit ~3 Jahren Gerüchte über weitere Anet Titel. Wäre auch sinnvoll, denn geht die Marke Guild Wars irgendwann ein, dann wäre es schlecht bankrott zu sein. Hier klingt es (projects) aber so, als hätte Anet versucht von einer "ein Titel" Spieleschmiede direkt zu "drei Titel Spieleschmiede" zu springen. Ob das so schlau ist sei dahingestellt.

    Hinzuzufügen wäre:


    Belagerungswaffen stellt der Kommi/erfahrene Spieler. Nicht selber was stellen. Gerade beim verteidigen müssen Pfeilwagen usw. sorgfältig platziert sein, ansonsten sind sie vom Gegner zerstört bevor sie aufgebaut wurden.


    Mats nicht verschwenden.


    Keine Hebel in Türmen/Lagern usw ziehen, wenn man nicht weiß was man tut bzw. dazu aufgefordert wurde.


    1vs1 Kämpfe vermeiden. Gegen einen erfahrenen Spieler werdet ihr sterben.



    Und für erfahrenere WvW-Spieler: damit rechnen dass nun viele Neulinge rumlaufen. Man kann sich zu solchen Events nicht mehr auf Mitspieler verlassen. Da werden weder Mats in 95% fertige Belagerungswaffen gesteckt noch helfend in Kämpfe eingegriffen.

    Ich habe in letzter Zeit hauptsächlich die Events gespielt. Durch das Update habe ich die letzten zwei Tage wieder sehr aktiv gespielt, Dreimal Frosttor ZM und zweimal ZB Hochofen mit vollen PUG-Teams gelaufen. Waren angenehme Runden, viel Chataktivität und gutes Teamplay. Sehr anders als ich es von einem gewissen anderen Titel gewöhnt bin, bei dem man bestenfalls mal "hi" "ty, bb" sieht.


    Soviel Spaß an einem MMO hatte ich schon lange nicht mehr. Hoffentlich hält das an und man findet wieder mehr Spieler.

    Mich würde interessieren, wie Anet ihr Spiel selber sieht. So ganz ehrlich, ohne Marketingsprech. Meiner Ansicht nach ist GW2 konsequent als "Solo-MMO" aufgebaut worden. Der Gedanke scheint zu sein: einloggen und Spaß haben, ohne Bedingungen wie Teamsuche, Buildzwang usw. Dagegen spricht auch erstmal wenig.

    Die "Community Inhalte" kommen leider zu kurz. Das ist nicht so toll. Genau diese Inhalte machen (für mich) ein MMO aus.


    Der Umgangston im WvW ist aggressiv. Als der WvW Rücken eingeführt wurde gab es vermehrt Neulinge im WvW und der assoziale Umgang mit ihnen war zu Recht kritisiert worden.


    Die Mentalität passt bei "Möchtegern-Profis" und "mach mal halblang Spielern" nicht zusammen, Konflikte sind vorprogrammiert. Der Waldi wird beleidigt - aber eventuell liegen die Wipes dann doch am 20er Zerg vs 40er Zerg. Konsequent die letzten Spieler vertreiben, damit man mit 10 Leuten gegen 40 kämpfen kann? Lächerlich. Mit Warteschlange/vollem Squad ist es ein anderes Thema, aber wann gibts das? 2 Stunden am Tag oder so?

    Schön die "prominenten Nachtschichtler" attackieren, die ausversehen schon um 22 Uhr online sind. Eine halbe Stunde später sind alle vom Zerg offline und wer hält dann den Server mit 5 Leuten nachts zusammen? Dann brauchts auch kein Zergbuild sondern ein roaming build und Wissen über die Mörser usw.


    WvW hat Kinderkrankheiten. Es fehlen kurz- bis mittelfristige Belohnungen. Für einen Neueinsteiger ist der WvW Rücken nicht realistisch erspielbar und damit nicht motivierend. Häßlich ist er auch. Balancing ist ein Problem, die zu jeder Zeit aktiven Spieler sollten in etwa ausgeglichen sein. Wäre beides behebbar, nur müsste sich wer kümmern.

    Meiner Ansicht nach ist GW2 nie ein Spiel mit starke Communitybildung gewesen. Dafür fehlt der passende Content als Kristallisationspunkt. Umso bedauerlicher, wenn nun eines der wenigen Projekte einer GW2 Spielergemeinschaft aufgeben muss. Inhaltlich kann ich die Begründung nachvollziehen, auch wenn ich selber diese "Großgruppenevents" nie gerne gespielt habe. Aber auch von der Seitenlinie aus muss ich die Leistungen der Projekte anerkennen, die sich um den Wurm, Tequatl und Co. gebildet haben. Ich halte es für wichtig solche Projekte zu haben. Projekte dank denen auch ich mal den Wurm töten könnte. Projekte wo sich Spieler auch mal "kennenlernen" und sich eine echte Spielergemeinschaft statt ein anonymer Zerg bilden kann.

    Sehr bedauerlich. Zum Glück geht es hier tapfer weiter.

    Ich finde das sehr traurig und wünsche allen Mitarbeitern und Usern des Wartowers alles Gute auf ihren weiteren Wegen. Insbesondere vielen Dank an die Mitarbeiter, die bis zuletzt noch die Fahne hochgehalten haben, wie z.b. der Rote Mantel der wie ein Uhrwerk alleine den Wartower mit News versorgt hat. Oder Sharyn die immer da war, wenn Hilfe benötigt wurde. Aber auch die ganzen ehemaligen, wie Trollchen, SteveDavies, AmunRa, ... - es sind zuviele um hier alle zu nennen.


    Für mich war der Wartower über mehr als zehn Jahre eine feste Größe in meinem Online-Leben. Für GW1 stellte er eine der umfangreichsten Wissenssammlungen dar, wenn man auch als langjähriger Spieler nicht mehr ganz so oft etwas nachschlagen muss. Für die verbliebenen GW1 Spieler ist das ein immenser Verlust und ich drücke die Daumen, dass die Inhalte archiviert werden. Auch wenn sich die Anzahl der Nutzer wohl in Grenzen halten dürfte.


    Aus GW2 Sicht mag der Wartower meist eine kritische Position vertreten haben, sie war aber immer konstruktiv geprägt. Das Wissen und die Spielerfahrung der meisten Usern war sehr hoch, ähnlich fundierte Beiträge sind selten.


    Aber auch abseits der reinen Spielewelt war der Wartower gut aufgestellt. Im Hardwarebereich bekam man schnelle und fundierte Hilfe, andere suchten in der Plauderstube Hilfe für ihre Mathehausaufgaben und in der Laberecke wurde meist auf einem Niveau debattiert, bei dem selbst Kommentarspalten "anspruchsvoller" Seiten wie Zeit-online in Schamesröte ausbrechen müssten.


    Allerdings war das Ende absehbar, spätestens nachdem Trollchen und Co. hingeworfen hatten. Nach und nach sind dann die Kommentare und damit Foreninhalte sehr stark zurückgegangen. Unausweichlich, dennoch sehr schade und ein großer Verlust für die deutschsprachige GW1+GW2 Community.